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Mohnwickelkuchen

Mohnwickelkuchen

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Zutaten:

Hefeteig:
500 g Mehl
42 g Hefe (1 Würfel)
ca. 200 g Milch
60 g Zucker
1 Prise Salz
100 g Butter oder Margarine
1 Ei

Mohnfüllung:
250 g gemahlener Mohn
knapp 250 ml Milch
30 g Butter
150 g Zucker
50 g Sultaninen
50 g Nüsse
Zitronenschale oder Vanille
1 Esslöffel Rum
evtl. 1 Ei

Außerdem:
50 g Butter zum Bestreichen
Puderzucker

Zubereitung:
Für den Hefeteig das Mehl in eine Schüssel sieben, in der Mitte eine Mulde drücken und die Hefe
hineinbröckeln. Etwas Zucker über die Hefe streuen, die lauwarme Milch darüber gießen, und die Hefe darin unter Rühren auflösen. Restlichen Zucker, Salz, Butter oder Margarine in kleinen Stücken und das Ei auf dem Mehlrand verteilen. Alle Zutaten mit der Hand oder mit den Knethaken des Handrührgerätes von der Mitte aus zu einem glatten Teig verarbeiten.
Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort etwa 30-40 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Den Teig nochmals kurz gut durchkneten.
Für die Füllung Milch mit Butter und Vanille oder geriebener Zitronenschale zum Kochen bringen.
Den gemahlenen Mohn und Zucker zugeben und etwa 10 Minuten leise zu einem dicken Brei kochen lassen. Grob gehackte oder geriebene Nüsse sowie die Sultaninen und Rum unterrühren. Nach Belieben ein Ei zugeben und unterrühren. Etwas abkühlen lassen.
Den Teig gut 1/2 cm dick zu einem Rechteck ausrollen und mit zerlassener Butter bestreichen. Mit der Mohnfüllung bestreichen, locker aufrollen und in eine gefettete Kranzform bzw. große
Kastenform oder auf gefettetes Blech setzen. Nochmals kurz aufgehen lassen, dann mit zerlassener Butter oder Ei bestreichen. Nach Belieben in der Mitte der Länge noch etwa 1 cm tief einschneiden. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C etwa 45 Minuten backen.
Den Kuchen erkaltet mit Puderzucker bestäuben.

Diese Fotos hat uns freundlicherweise Werner Brauer zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

Mohnkringel

Mohnkringel

mohnkringel
Zutaten:

180 g Butter
100 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillinzucker
1 Teelöffel Zitronensaft
abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone
1 Prise Nelken
1 Prise Salz
1 Ei
100 g fein geriebenen Mohn
250 g Mehl

Glasur:
200 g Puderzucker
2 Esslöffel Zitronensaft
1 Teelöffel heißes Wasser

Außerdem:
Schokoladenstreusel
Liebesperlen

Zubereitung:
Die Butter mit dem Zucker, den Gewürzen und dem Ei schaumig rühren. Erst den geriebenen Mohn, dann das Mehl einarbeiten.
Nach kurzer Ruhezeit schwach bleistiftstarke Rollen formen und in 10 – 12 cm lange Stücke schneiden. Aus jedem Stück einen Ring formen (Enden leicht festdrücken), auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und im vorgeheizten Backofen bei 165°C etwa 10-15 Minuten hell backen.
Für die Zitronenglasur Puderzucker mit Zitronensaft und Wasser zu einer dicken Masse verrühren.
Die Mohnkringel nach dem Abkühlen dick mit Zitronenglasur bestreichen und mit Schokoladenstreusel oder Liebesperlen bestreuen.

Mandelstangen

Mandelstangen

mandelstangen
Teig:

200 g Mehl
50 g Speisestärke
1 gestrichener Teelöffel Backpulver
1 Ei
50 g brauner Zucker
125 g Butter

Belag:
100 g Butter
100 g brauner Zucker
2 Esslöffel Honig
1 Esslöffel Sahne
100 g gehobelte Mandeln

Zubereitung:
Für den Mürbteig das Mehl mit Stärke und dem Backpulver in eine Schüssel sieben. Die restlichen Zutaten hinzufügen und rasch zu einem glatten Teig verkneten.
Teig in eine Frischhaltefolie wickeln und für 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
Für den Belag die Butter, den Zucker, den Honig und die Sahne aufkochen. Die Mandeln dazu geben und unterrühren. Die Masse etwas abkühlen lassen.
Den Teig zwischen Klarsichtfolie zu einem Rechteck von 25×30 cm ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Mit der abgekühlten Mandelmasse bestreichen.
Im vorgeheizten Backofen bei 180°C etwa 20-25 Minuten backen. Das fertige Gebäck noch warm in gleich große Stangen schneiden.

Tipp:
Versuchen Sie doch zur Abwechslung einmal Mandel-Pistazien-Stangen. Dafür einfach 50 g gehobelte Mandeln und 50 g gehackte Pistazien verarbeiten.

Linzer Törtchen

Linzer Törtchen


Zutaten:
375 g Mehl
250 g Zucker
250 g Mandeln
250 g Butter oder Margarine
abgeriebene Schale einer Zitrone
1 Päckchen Vanillinzucker
1 Prise Salz
2 Eier

Außerdem:
1 Eiweiß
Hagelzucker
rote Marmelade

Zubereitung:
Für den Teig alle Zutaten miteinander zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt für 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
Anschließend den Teig etwa 4 mm dick ausrollen. Von der Hälfte runde Plätzchen, vom restlichen Teig Ringe ausstechen. Die Ringe mit Eiweiß bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen.
Im vorgeheizten Backofen bei 180-200°C etwa 8-12 Minuten goldgelb backen.
Anschließend die Plätzchen mit Marmelade bestreichen und die Ringe darauf setzen.

Lebkuchenkipferl

Lebkuchenkipferl


Zutaten für etwa 50 Stück:

Teig:
10 g Lebkuchengewürz
200 g Mehl
200 g Butter oder Margarine
150 g gemahlene Mandeln
100 g Puderzucker

Außerdem:
25 g Puderzucker

Zubereitung:
1 Teelöffel vom Lebkuchengewürz beiseite stellen und mit 25 g Puderzucker vermischen.
Für den Teig das Mehl mit restlichem Lebkuchengewürz, Butter oder Margarine, Mandeln und Puderzucker zu einem glatten Teig verkneten.
Teig in eine Frischhaltefolie wickeln und 1 Stunde kühl stellen.
Den Teig zu 3 Rollen von 25 cm Länge formen. In 1,5cm lange Stücke schneiden und zu Kipferl formen (Die Stücke zu Rollen formen, die an den Enden dünner werden).
Ein Backblech mit Backpapier belegen und die Kipferl darauf setzen.
Im vorgeheizten Backofen bei 190°C auf der mittleren Schiene etwa 12-14 Minuten backen.
Plätzchen etwas abkühlen lassen und mit dem Lebkuchen-Puderzuckergemisch bestäuben.

Tipp:
Die Kipferl schmecken auch mit Kuvertüre überzogen. Dazu 100 g Kuvertüre im Wasserbad auf 35°C erwärmen und die Kipferln hineintauchen.

Möhrenkuchen (Kuchen im Glas)

Möhrenkuchen (Kuchen im Glas)


Zutaten für ca. 2 Gläser a 750 ml oder ca. 3 Gläser a 500 ml oder ca. 6 Gläser a 250 ml:
200 g Karotten
200 g Zucker
1 Messerspitze Salz
abgeriebene Schale einer unbehandelten    Zitrone
5 Eigelb
5 Eiweiß
240 g geriebene Mandeln
80 g Mehl

Außerdem:
Fett und Semmelbrösel zum Ausstäuben der Gläser
2 Sturzgläser (z.B. von Weck) mit Gummi und Klammern

Zubereitung:
Karotten putzen, und sehr fein reiben. Sind sie zu grob, dann lässt sich der Kuchen später sehr schlecht schneiden.
Eigelb, ein Drittel Zucker, Salz, und Zitronenschale in einer Schüssel schaumig schlagen. Das Eiweiß mit dem restlichen Zucker steif schlagen. Mandeln mit Mehl und Karotten mischen.
Zuerst ein Drittel des Eischnees unter die Eigelbmasse rühren. Dann den übrigen Schnee zugeben, und die Mandel-Karotten-Mehlmischung darüber schütten. Alles vorsichtig unterheben.
2 Sturzgläser fetten und mit Semmelbrösel ausstäuben, darauf achten dass der Rand der Gläser fettfrei bleibt, denn sonst kann es vorkommen, dass das Glas nicht dauerhaft geschlossen bleibt.
Die Masse in die Gläser höchstens zu 3/4 einfüllen, nicht höher sonst kann man das Glas nach dem Backen nicht mehr verschließen.
Die Gläser im vorgeheizten Backofen auf den Rost bei 190°C etwa 60 Minuten backen (*Stäbchenprobe).
In der Zwischenzeit die Gummis in heißes Wasser legen. Nach dem Backen sofort die Gummis auf den Rand des Glases legen, den Deckel darauf geben und mit den Klammern das Glas verschließen.
Es kann sein, dass sich an den Deckel Kondenswasser bildet, das ist aber nicht weiter besorgniserregend, sondern ganz normal.

Hinweis:
Die Glaskuchen sind bis zu 4 Wochen haltbar. Die Klammern nach dem Erkalten nicht entfernen, sondern erst beim Öffnen des Glases.
Das Foto wurde nach dem Öffnen des Glases gemacht, es kann also sein, dass sich der Kuchen nach der Lagerzeit etwas setzt. Wir haben hier ein 750 ml Glas verwendet.

*Info Stäbchenprobe:
So funktioniert es: Ein Holzstäbchen (Zahnstocher oder Schaschlikstäbchen) in die Mitte des Kuchens stechen. Klebt daran noch Kuchenteig muss die Backzeit verlängert werden bis kein Teig mehr daran kleben bleibt.

Krustis (Krustensemmel)

Krustis (Krustensemmel)


Zutaten:

Teig:
600 g Weizenmehl
42 g Hefe (1 Würfel)
200 g Wasser
200 g Milch
15 g Salz
10 g Margarine
2 Esslöffel Kartoffelpüreepulver

Zubereitung:
Alle Zutaten zu einen glatten Teig verkneten, und zu einer runden Form wirken (formen). 10 Minuten zugedeckt ruhen lassen. Teig flach drücken, und 50 Gramm Stücke abwiegen.
Jeweils zwei flache Stücke gut bemehlen, und aufeinander legen. Zusammenrollen, so dass unten noch ein offener Schlitz ist. Diese Seite auf ein bemehltes Küchentuch legen, und zugedeckt 1 Stunde gehen lassen.
Den Backofen auf 220°C vorheizen. Unten auf dem Backofenboden eine Fettpfanne mit kochendem Wasser stellen. (Das soll den Dampf simulieren.) Teigstücke mit der Unterseite nach oben auf ein Blech mit Backpapier legen. Das geht am einfachsten, wenn man das Tuch an einer Ecke etwas anhebt und die Semmel dann wegnimmt. Bleche in den Backofen schieben, und etwa 30 Minuten backen, (Die Backofentüre mindestens 10 Minuten geschlossen halten!) evtl. die Backtemperatur noch etwas verringern. Nur so erhalten die Semmeln eine schöne, rösche Kruste.
Die Krustis sollten am Schlitz etwas aufreißen.

Krokantbissen

Krokantbissen


Zutaten für ca. 40 Stück:
20 g Butter
60 g Zucker
125 g abgezogene, gehackte Mandeln
Öl zum Einfetten
100 g Zartbitterkuvertüre
5 Esslöffel Sahne

Zubereitung:
Die Butter mit dem Zucker so lange erhitzen, bis die Masse leicht gebräunt und der Zucker gelöst ist. Die Mandeln hinzufügen, unter Rühren erhitzen, bis der Krokant genug gebräunt ist.
Dann die Masse auf ein geöltes Backblech geben. Die erkaltete Krokantmasse in kleine Stücke zerstoßen. Die Kuvertüre in kleine Stücke brechen und mit der Sahne in einem kleinen Topf im Wasserbad glatt rühren. Dabei sollte sie nicht über 40°C erhitzt werden, sonst wird sie nach dem Erkalten grau. Etwas abkühlen lassen und den Krokant unterrühren.
Von der Masse mit 2 Teelöffeln kleine Häufchen abstechen, auf Alufolie setzen und im Kühlschrank fest werden lassen.

Krapfen / Berliner Pfannkuchen

Krapfen / Berliner Pfannkuchen


Zutaten für etwa 20 Stück:

Teig:
500 g Mehl
1 Prise Salz
30 g Hefe
150 ml Milch (ungefähr)
50 g Zucker
2 Eier
80 g Butter
geriebene Zitronenschale
2 Esslöffel Rum oder Kirschwasser

Außerdem:
Speisestärke
2 kg Pflanzenfett oder Öl
Beliebige Konfitüre
Puderzucker

Info:
Wir haben viele Krapfenrezepte ausprobiert, doch nie geschafft den markanten weißen Ring zu erhalten.
Mit diesen Rezept ist uns endlich der Durchbruch gelungen und wir hoffen, dass es Euch auch gelingen wird.
Dazu solltet Ihr Euch allerdings exakt an die Anleitung halten, auch wenn sie etwas Zeitaufwendig ist. Eilig dürft Ihr es nicht haben.
Wir wünschen Gutes Gelingen.

Zubereitung:
Alle Zutaten zusammen etwa 8 Minuten mit dem Handrührgerät gut verkneten. Es muss einen etwas festeren Teig geben, der sich beim Kneten von dem Schüsselboden löst. So lange kneten, bis er eine glatte Oberfläche hat. Anschließend Teig zugedeckt etwa 5 Minuten ruhen lassen. Teigstücke abwiegen (50 Gramm), und zu einer Kugel formen.
Ein Geschirrtuch auf ein Backblech legen, gut mit Stärke bestäuben, und mit der Hand verreiben.
Runde Teiglinge mit der Unterseite kurz in Stärke tauchen, und versetzt auf das bestaubte Geschirrtuch legen. Dabei achten, dass nicht mehr als 9 Stück auf ein Blech liegen. Krapfen mit einer Plastiktüte (am besten Blech in zwei frische Müllbeutel stecken!) zudecken. Darauf achten, dass die Tüte die Krapfen nicht berührt.
Teiglinge etwa 3 Stunden (Wichtig!) bei Zimmertemperatur langsam gehen lassen. 30 Minuten vor dem Backen die Plastiktüte entfernen, damit die Oberfläche etwas Abtrocknen kann.
Fett in einem großen, breiten Topf mit Deckel erwärmen. Dabei achten, dass das Fett nicht zu heiß ist! (Wichtig!) Mittlere Stufe des Herdes ist völlig ausreichend! Krapfen vorsichtig, mit der Oberseite in das Fett legen, und den Deckel darauf geben. Der Deckel darf mindestens 1 Minute nicht geöffnet werden, nur so entsteht der helle Rand! Nachdem die Krapfen eine helle Farbe haben, mit zwei Gabeln wenden. Den Deckel jetzt weglassen.
Krapfen insgesamt 2 mal auf jeder Seite höchstens 2 Minuten backen!
Anschließend mit einem Schaumlöffel heraus nehmen, und auf ein Küchenkrepp auskühlen lassen.
Mit beliebiger Konfitüre füllen und mit Puderzucker bestäuben.

Kokoswürfel

Kokoswürfel


Zutaten:

Teig:
80 g Butter
3 Esslöffel Honig
300 g Zucker
200 ml Milch
2 Eier
400 g Mehl
10 g Backpulver

Glasur:
90 g Kakaopulver
250 g Zucker
200 g Butter
100 ml Milch
4 Esslöffel brauner Rum
300 g Kokosraspel

Zubereitung:
Eine große Schüssel ins warme Wasserbad hängen und darin die Butter schmelzen lassen. Den Honig und den Zucker einrühren, bis die Masse glatt ist, dann die Schüssel aus dem Wasserbad heben.
Die Milch und die Eier einrühren, das mit dem Backpulver vermischte Mehl dazusieben und die Masse gründlich verrühren. Eine Backform von 25 x 35 cm oder eine Fettpfanne mit Backpapier auslegen.
Den Teig einfüllen, glatt streichen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C auf der mittleren Schiene etwa 35 Minuten backen.
Den gebackenen Kuchen etwas abkühlen lassen, vorsichtig auf die Arbeitsfläche stürzen, das Papier abziehen und in Würfel von 3 x 3 cm schneiden.
Für die Glasur Kakaopulver, Zucker, Butter und Milch in einem Topf mischen, einmal aufkochen lassen und dabei kräftig schlagen. Die Glasur vom Herd nehmen und den Rum einrühren.
Die Kuchenwürfel einzeln mit einer Gabel aufspießen, vollständig in die Glasur tauchen und sofort in den Kokosraspeln wälzen. Die Kokoswürfel auf Kuchengitter über Nacht trocknen lassen.

Hinweis:
Eventuell muss bei einen lockeren Teig, und dicker Glasur nochmals die Hälfte der Glasur nachgemacht werden.